Kategorie: Forstwaldschule

Laternen an Sankt Martin

Liebe Forstwalderinnen und Forstwalder,

gern weisen wir auf die schöne Idee hin, die uns von Mark:us Kleiner („Bürgertreff‘) zugegangen ist und die wir auch gern unterstützen:

Aktion Laternen an den Fenstern

In der Zeit vom 02.11. bis 13.11. schmücken wir unsere Fenster mit
beleuchteten Laternen, mit Lichterketten und/oder LEDTeelichtern.
Mit diesen Laternen geben wir obendrein gut sichtbar ein Zeichen
an alle Kinder, auch in diesem Jahr den MaTtinsbrauch zu
praktizieren, denn da, wo es leuchtet, können die Kinder in Tütchen
eingepackte Süßigkeiten von den Bewohnern erhalten.
Diese Fensterschmuck-Ideekönnen wir auch umsetzen, wenn nicht
einmal mehr ein gesangloses Rundgehen der Kinder nach den ab
02.11. geplanten Einschränkungen möglich sein sollte.

Ob wir die von Bürgerverein und Schule geplante kleine Mactinsfeier
(nur fur die Schulkinder) in der Schule jetzt noch durchfuhren können,
wird erst im Lauf der kommenden Woche (Ordnungsamt) klar sein.
Wir werden uns dann wieder melden.

Aber: Gemeinsam schaffen wir das alles.

Mit nachbarschaftliehen Grüßen
Rolf W eißert
Michael Roder                                                                                                                30.10.2020

Bankverbindung: Bürgerverein Forstwald e.V. Sparkasse Krefeld · I BAN DE64 3205 0000 0098 0006 15 ·   

Forstwaldschule: Unmut über Verzögerung

Foto: Jamie Duponcheel

Eigentlich sollte der Ostflügel bis Mai 2019 fertiggestellt sein. Doch daraus wird nichts: Ausschreibungen blieben zum Teil ergebnislos, die Baugenehmigung verzögerte sich. Das sorgte bei der Mitgliederversammlung des Bürgervereins Forstwald für ziemlichen Unmut.

Der Zeitplan zur Sanierung der Forstwaldschule am Bellenweg kann nicht eingehalten werden. Als Überbringer dieser schlechten Nachricht musste Frank Arenz, Mitarbeiter des Fachbereichs Zentrales Gebäudemanagement, sich viel Kritik gefallen lassen. Arenz vertrat im Rahmen der Mitgliederversammlung des Bürgervereins Forstwald Fachbereichsleiter Rachid Jaghou, der sich entschuldigen ließ.

Angespannt war die Stimmung als Arenz das Rednerpult in der Johanneskirche betrat. Viele Forstwalder Bürger, ehemalige Schüler, Eltern oder Urgroßeltern der jetzigen Schüler, wollen Klarheit über die Sanierungspläne der Grundschule – nachdem die geplanten Arbeiten im Februar dieses Jahres nicht, wie immer wieder von der Stadt versichert, begonnen hatten und ein Ende des Unterrichts in den Containern nicht absehbar ist. Hintergrund: Wie mehrfach berichtet, waren im Sommer vergangenen Jahres Schäden an der Deckenkonstruktion des Ostflügel von Krefelds kleinster Schule entdeckt worden, das Gebäude musste daraufhin geräumt werden. Seither werden mehrere Klassen in einem Containertrakt unterrichtet, der seinerzeit binnen weniger Wochen aufgestellt worden war.

„Die Sanierungsarbeiten und der damit verbundene Fertigstellungstermin konnten noch nicht beginnen, weil zum Teil die Ausschreibungen für die Gewerke ergebnislos waren, die Baugenehmigung noch nicht vorliegt und es zu Verzögerungen innerhalb der Stadtverwaltung kam“, erklärt Frank Arenz die Nichtfertigstellung des Ostflügels der Grundschule, die eigentlich bis Mai dieses Jahres hätte erfolgen sollen.

Die Verzögerungsgründe sollen laut Auskunft von Arenz jedoch behoben sein, und mit der Sanierung der Schule solle nun, versicherte Arenz, schnellstmöglich begonnen werden. Einen Komplettfertigstellungstermin konnte er den Forstwalder Bürgern nicht mitteilen, da im Anschluss an die Instand- und Reparaturmaßnahmen erst die eigentlich geplante Modernisierung der Schule realisiert werden soll, in deren Rahmen letztes Jahr die gravierenden Baumängel überhaupt erst entdeckt worden waren. Auch dafür, dass die massiven Schäden an der Bausubstanz nur durch Zufall entdeckt wurden, hagelte es Kritik: Die städtische Verwaltung setze unbewusst das Wohl der Schüler und der Lehrkräfte einer massiven Gefahr aus. Und das, obwohl das Problem einer zum Teil maroden und einsturzgefährdenden städtische Bausubstanz nicht neu in der Samt- und Seidenstadt sei. „Uns ist diese Maßnahme letztendlich auf die Füße gefallen. Wir besitzen leider nicht die umfangreichen Kapazitäten und finanziellen Mittel, alle städtischen Bauten umfangreich auf nicht direkt sichtbare Schäden zu über prüfen. Bei Verdachtsfällen wird jedoch unmittelbar eingegriffen“, erklärt Arenz. Ein Ende des Container-Provisoriums ist nicht in Sicht. Zwar werde der Umzug der Klassenräume von den Containern in den Ostflügel gegen Ende dieses Jahres erfolgen. „Damit die Sanierungsarbeiten auch bei vollem Schulbetrieb weitergehen können, sollen die Container eventuell erstmal als Ausweichmöglichkeit erhalten bleiben“, erklärte Arenz.

Schulsanierung endet erst im Herbst

Eltern der Forstwaldschule schlagen Alarm: Die Sanierung des seit Ende der Sommerferien 2018 gesperrten Klassentrakts von Krefelds kleinster Grundschule geht nicht voran. Kritik entzündet sich auch an der mangelnden Informationspolitik der Verwaltung. Weder Eltern noch Schulleitung sind nach eigenen Angaben bisher darüber in Kenntnis gesetzt worden,

wann mit Beginn und vor allem Fertigstellung der Bauarbeiten zu rechnen ist. Hintergrund:
Am ersten Tag der Sommerferien im vergangenen Jahr waren, wie seinerzeit ausführlich berichtet, im Ostflügel der Schule massive Schäden entdeckt worden. Ein hinzu gerufener Statiker urteilte, dass die fünf Klassenräume nicht mehr genutzt werden können. Das sind fünf Klassenräume einer Schule, die überhaupt nur fünf Klassen hat. Seither sind zwei Schulklassen und der Offene Ganztag in Containern auf dem Sportplatz untergebracht.

Bianca Horns, Mutter einer Zweitklässlerin, nennt die aktuelle räumliche Situation „die Katastrophe schlechthin“. „Seit der Räumung des Gebäudes ist absolut nichts passiert“. Der Unterricht in den Container-Klassen sei für Kinder und Lehrer sehr stressig. „Durch den nebenan untergebrachten Ganztag, der auch im Vormittagsbereich genutzt wird, wenn Kinder Freistunden oder früher Schulschluss haben, ist die Geräuschkulisse in den nicht schallgedämpften Containern sehr hoch“, sagt sie. Nach ihrem Empfinden seien die Lehrer mit der Situation völlig überfordert, schlechte Luft und mangelnder Platz sorgten für Stress. „Die Container sind ja nicht isoliert, deswegen läuft die Heizung auf voller Kraft, die Heizkörper sind so heiß, dass die Kinder sich daran verbrennen können“, sagt sie. Es stinke in den Containern, weil es an Luftzirkulation mangele. Die Kinder hätten Kopfschmerzen und seien „völlig kaputt“. „Aufgrund der Enge können sich die Kinder auch nicht kreativ ausleben, weder im Kunst- noch im Sachkundeunterricht“, sagt Horns. Sie kritisiert auch, dass in den Klassen die falschen Tafeln hängen: „Es fehlen die Linien, mit deren Hilfe die Kinder Schönschrift üben.“ Nachfragen beim zuständigen Amt nach den richtigen Tafeln seien im Sande verlaufen. „Man wird vertröstet, passieren tut aber nichts. Ein Mitarbeiter des Amtes lässt sich sogar verleugnen“, sagt sie.

Im Winter seien immer wieder die Container-Toiletten außer Betrieb, so dass die Kinder ohne Jacken und in Hausschuhen allein über den Sportplatz und den Weg ins Hauptgebäude laufen würden. „Das war zwischenzeitlich auch gefährlich, weil der Weg nicht abgepollert war“, sagt sie. Erst nach den Herbstferien habe die Stadt die Poller gesetzt, zwischendurch habe der Hausmeister versucht, Autofahrer behelfsmäßig mit Hilfe von kleinen Pylonen am Befahren des Weges zu hindern.

Besonders kritisiert die Mutter aber die Informationspolitik der Verwaltung. „Es passiert nichts und man erfährt auch nichts“, sagt sie. Seit einer Informationsveranstaltung nach den Sommerferien herrsche buchstäblich „Schweigen im Walde“. Auch die Schulleiterin Beate Gather bestätigt, keine Information darüber zu haben, wie es nun weitergehen soll. Die Bauarbeiten hätten jedenfalls noch nicht begonnen. „Ich denke, dass jeder bei der Stadt sich bemühen wird, die Sanierung über die Bühne zu bringen. Wenn ich jede Woche dort anrufe, geht es auch nicht schneller“, sagt sie auf Anfrage unserer Redaktion. Sie wolle keine schlechte Laune verbreiten. Und: „Ich bin ein geduldiger Mensch.“ Sicherlich seien die Lehrerinnen mehr belastet. „Aber“, sagt Gather, „es fällt kein Unterricht aus, und wir haben uns in die Situation eingefunden.“

Die Verwaltung reagiert sieben Wochen nach der ersten Anfrage unserer Redaktion vom Dezember. Ein Stadtsprecher schreibt: „Auch wenn die Schüler in den Behelfsklassen zurzeit gut untergebracht sind, wird alles daran gesetzt, die sehr umfangreiche Baumaßnahme forciert voranzubringen. Wir befinden uns nach wie vor bei der Erstellung der Leistungsverzeichnisse. Parallel dazu läuft das Bauantragsverfahren mit den beteiligten Fachbereichen.“ Mit der Sanierung der nicht mehr nutzbaren Klassenräume im Gebäude C sei am 16.Juli 2018 begonnen worden, sie dauere bis heute ununterbrochen an. Das Fehlen von Handwerkern an der Baustelle liege in der Tatsache begründet, dass vor dem Handwerk erst die Planung anstehe. So sei die Verwaltung noch bis Mitte April mit der Planung beschäftigt. „Hierzu gehören die Statik, der Bauantrag, die Bearbeitung des Bauantrags bei der Bauordnung, die Erstellung der Leistungsbeschreibungen der einzelnen Gewerke sowie das Vergabeverfahren mit Vergabe.“

Das Vergabeverfahren werde nun eingeleitet. Im April soll mit den Rohbauarbeiten begonnen werden. Die Ausbaugewerke werden demnach ab Mai beginnen können, so dass zu den Sommerferien Bauteil C wieder nutzbar ist und Bauteil A geräumt werden kann. Bauteil A soll zu den Herbstferien fertig saniert sein. Der Unterricht kann nach den Herbstferien in allen Gebäudeteilen stattfinden.

Artikel der RP vom 16.02.2019 v. C.Puvogel

St.Martinszug in Forstwald 2018

Wie jedes Jahr organisiert der Bürgerverein Forstwald mit vielen Helfern die  Durchführung des St.Martinszuges; einer der größeren und ohne Zweifel eine der schönsten Aufgaben im Kalenderjahr. Bei gutem Wetter – kalt und trocken – hatten dieses Jahr besonders viele Zuschauer den Weg zum Sportplatz an der Schule Bellenweg gefunden, da durch die Renovierung der Schule aus Sicherheitsgründen das St.Martinsfeuer auf dem Sportplatz stattfinden musste. Trotz des „Nebenplatzes“ fand der Glühwein- und Würstchenverkauf  sehr großen Anklang, so dass alle 180 Würstchen in kürzester Zeit verkauft waren: Ausverkauf für Würstchen und Glühwein!
Wir bedanken uns auch dieses Jahr bei allen Helferinnen und Helfern – ob am Glühwein-/Würstchenstand, bei der Sammlergruppe zum Verkauf der Tüten oder den Helfern zur Sicherung des Zuges – aber vor allem bei Klaus Kleber, der gefühlt die letzten Tage im Schulcontainer für die Vorbereitungen verbrachte und zusammen mit Elisabeth Lorenz-Severens den St.Martinszug organisiert. Wie jedes Jahr einige Bilder vom Umzug selber, aber auch mit einigen Bildern von den Vorbereitungen wie Tüten packen am Freitag (ca. 1150), Sicherung des Geländes und Aufbau des Glühwein- und Würstchenstandes am Samstagmorgen…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Bilder finden Sie unter Bildergalerie 2018.
Text: D.Nelsen

Forstwaldschule: geplanten Renovierungsmaßnahmen

Aufgrund des hohen Informationsbedürfnis in der Elternschaft der Forstwaldschule hat Frau Gather, als Schulleiterin, Herrn Maas, Fachbereichsleiter des Schulamtes der Stadt Krefeld, und Herrn Jaghou, Leiter des zentralen Gebäudemanagements zu einem Informationsabend in die Forstwaldschule eingeladen, der von zahlreichen Eltern und Lehrern der Schule wahrgenommen wurde.
Demnach sind – wie bereits bekannt – während der in den Sommerferien geplanten Sanierungsmaßnahmen in der Schule – massive Mängel in der Deckenkonstruktion des Ostflügels festgestellt worden, die dazu geführt haben, dass der Gebäudetrakt gesperrt werden musste. Aufgrund der Schwere der Mängel wurde Gefahr im Vollzug festgestellt und durch einen hohen persönlichen Einsatz der zuständigen Behörden eine Ersatzlösung durch die zwischenzeitlich aufgestellten Container bis zum Schulbeginn geschaffen.

Zur Abwendung drohender Gefahren aus den festgestellten Mängeln an der Deckenkonstruktion werden die notwendigen Reparaturmaßnahmen umgehend umgesetzt. Die Planung sieht vor, dass die Sanierung der Decken bis zum Winter abgeschlossen sein soll. Zu Beginn des Jahres 2019 – geplant ab Februar – werden dann die ursprünglich geplanten Erneuerungen umgesetzt werden. Dies betrifft den Einbau einer neuen Akustikdecke, neuer Fußböden, Verkabelung, Wasserleitungen und Vernetzung der Räume. Die ursprünglich für 2021 geplante Erneuerung der Fensteranlagen wird ebenfalls im Rahmen dieser Maßnahmen vorgezogen. Geplante Fertigstellung ist Sommer 2019.

Anschließend wird der Westflügel ebenfalls erneuert. Hierzu werden dann die bereits vorhandenen Container ggfls. noch genutzt werden können. Durch das Gebäudemanagement der Stadt Krefeld wurde festgestellt, dass die Deckenkonstruktion hier nicht betroffen ist, so dass „nur“ die regulären Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden müssen. Auch hierbei werden die Fensteranlagen mit erneuert werden.
Herr Jaghou führte weiter aus, dass derzeit geprüft wird, ob die eigentlich zu einem späteren Zeitpunkt geplante Sanierung der Sanitäranlagen ebenfalls im Rahmen der anberaumten Maßnahmen durchgeführt werden soll. Ferner hat er zugesichert, dass das Schulgebäude einer regelmäßigen, jährlichen Überprüfung auf Bauschäden unterzogen wird, um für die Zukunft vergleichbar kritische Situationen rechtzeitig vermeiden zu können. Auch soll eine Meldestelle eingerichtet werden, an die festgestellte Baumängel oder vermutete Schäden gemeldet werden können, damit diese zeitnah begutachtet werden können. Auch der Zustand der Turnhalle, bzw. der Zeitpunkt und das Ergebnis der letzten Nachschau soll nochmals überprüft werden.

Frau Gather dankte den Vertretern der Stadt für die bereits erfolgte schnelle und unbürokratische Umsetzung der notwendigen Schritte und die umfassende Informtion. Auch wenn die nächste Zeit bis zur Fertigstellung viele Einschränkungen und Kompromisse erfordert, freut sich Frau Gather auf die dann runderneuerte Forstwaldschule, die dann allen Schülern und dem Lehrerkollegium deutlich bessere Rahmenbedingungen für die Herausforderungen des Schulalltags bietet.

Text:M.Jansen