Kategorie: Vereine im Forstwald

Veranstaltungen und Informationen zu unseren Sportvereinen

Glühweinabend des SV Blau-Rot Forstwald

Der SV Blau-Rot Forstwald lädt alle Mitglieder, Freunde des Vereins und natürlich alle Forstwalder zu einem Glühweinabend mit Gesang ein.

Wir möchten in gemütlicher Runde mit stimmungsvoller Weihnachtsmusik zusammen singen, klönen und einen leckeren Glühwein trinken um gemeinsam in die richtige Weihnachtsstimmung zu kommen.

Wir freuen uns über viele Teilnehmer und Besucher am

Freitag, dem 15. Dezember 2017 ab 18.30 Uhr
vor dem Jugendheim der katholischen Pfarre Maria Waldrast.                                                        C.Thielking

Forstwalder Theatergruppe: „Robin Hood“

Zum ersten Adventswochenende, am 2. u. 3. Dezember 2017, soielt die Forstwalder Theatergruppe „Robin Hood“.

Wer kennt sie nicht, die Geschichte von dem Rächer der Armen und Unterdrückten?

Von dem Mann, der mit seinen Männern im Wald lebt? Von dem besten Bogenschützen ganz Englands, vielleicht sogar der ganzen Welt? Gemeint ist natürlich Robin Hood, der mit seinen Freunden, dem großen Little John und dem Mönch Bruder Tuck gegen die Herrschaft von Prinz John rebelliert. Der hat nämlich den Thron seines Bruders übernommen, während der im Krieg ist, und die ganze englische Bevölkerung verarmt aufgrund seiner hohen Steuern. Aber zum Glück ist Robin Hood ja da, der von den Reichen stiehlt und es den Armen gibt. Doch John und der fiese Sheriff von Nottingham planen schon, Robin Hood in eine Falle zu locken. Mit Hilfe eines Bogenschießens soll dieses Vorhaben gelingen…

Mehr unter auf der Webseite der „Forstwalder Theatergruppe“

Glänzender Auftakt des Orgelsommers

Zwei Flöten und die Verschüren/Scholz-Orgel mit einem erlesenen Kammerkonzertprogramm: Das Publikum in der voll besetzten Kirche Maria-Waldrast in Forstwald war begeistert vom Eröffnungskonzert.

Zum fünften Mal veranstaltet der Förderverein für Kirchenmusik an St. Josef und Maria-Waldrast unter der künstlerischen Leitung von Heinz-Peter Kortmann und diesmal in Zusammenarbeit mit den Pfarreien St. Cyriakus und St. Christophorus den Krefelder Orgelsommer – eine echte Erfolgsstory. So war zum kammermusikalischen Auftakt am Sonntag die Kirche Maria-Waldrast voll besetzt. Der Organist und seine Ehefrau, die Flötistin Barbara Kortmann, hatten auch den Flötisten Ubaldo Rosso eingeladen. Der Turiner studierte in Genua, erklomm die ersten Sprossen seiner Karriereleiter in Mailand und ist mittlerweile ein international gern gehörter Gast. Zum Auftakt spielten die drei die Triosonate in G-Dur, BWV 1039 von Johann Sebastian Bach.

Sie harmonierten glänzend. So gelang ein Aufbau mit schöner Steigerung. Geradezu feurig wurde es, als Heinz-Peter Kortmann ein Orgel-Solo spielte: das Präambulum in e-Moll von Vinzent Lübeck (1654 – 1740). Komposition und Vortrag wirkten so modern, dass man sich streckenweise an Rick Wakemans geniale Verschmelzung von Rock und Klassik auf Orgel und Keyboards in den 1970er Jahren erinnert fühlen konnte. Georg Philipp Telemanns Konzert in h-Moll schien als Flöten-Duett zu beginnen, tatsächlich aber waren Barbara und Heinz-Peter Kortmann am Werk. Die zweite Flöte kam nämlich von der Verschüren/Scholz-Orgel. Der klare, entschieden zupackende Ton der Querflöte war hier von besonderem Genuss, und zwischen beiden Solisten entspann sich besonders im letzten Satz herrliches Dialog-Spiel. Das nächste Trio stammte von Johann Gottlieb Graun (1703 – 1771) und war von ausgeprägt erzählerischem Charakter, der in der Interpretation auch bestens zur Geltung und Wirkung kam. Ubaldo Rosso hatte sein Duett mit der Orgel in Vivaldis Sonate g-Moll aus „Il pastor fido“. Auch sein Ton war von makelloser Präsenz, in der Farbe etwas heller als der von Kortmann zuvor, und natürlich war Rosso in der Vertonung des italienischen Renaissance-Stoffs bestens zuhause. Moderner, als die Entstehungszeit vermuten ließ, klang unter Kortmanns Händen auch das Concerto in a-Moll, BWV 593, das zweite Orgel-Solo, diesmal aus den Federn von Bach und Vivaldi. Besonders zauberhaft gelang dem Organisten hier das Adagio mit den nur leise angetippten Pedalnoten, die trotzdem mit wunderbarer Klarheit durch den ganzen Kirchenraum trugen. Federleicht schwebte dieser Satz dahin, und das Gefühl der Leichtigkeit war auch der stärkste Eindruck, den das ganze Konzert hinterließ.

Zum Abschluss glänzte noch einmal das komplette Trio in einem Allegro Moderato von Friedrich Kuhlau (1786 – 1832) und erntete tosenden Applaus. Da musste auch noch eine Zugabe sein.

Weitere Konzerte des Orgelsommers: 20. August in St. Cyriakus, 27. August in St. Gertrudis, 3. September in Konventskirche und St. Cyriakus, 10. September in St. Josef: Beginn jeweils um 18 Uhr. Der Eintritt zu den Orgelkonzerten ist frei, nur für die Last Night am 10.. Oktober kosten Tickets 10 Euro, ermäßigt 7 Euro.

Quelle: RP vom 15.08.2017 – Mojo Mendiola