Kategorie: Allgemein

Forstwald liest…….oder auch bald nicht mehr!!!!

Bücherei Forstwald
Hermann-Schumacher Str. 52 – 47804 Krefeld
e-Mail: buechereiforstwald@gmail.com
Telefon: 02151 / 397052

Wissen Sie eigentlich, dass wir in Forstwald eine kleine Bücherei haben?

Nein? Dann ist dies eine gute Gelegenheit, die Bücherei mal zu besuchen und kennenzulernen.

Ja? Dann werden die nächsten Zeilen Sie wahrscheinlich ins Grübeln bringen:

Die KÖB (katholische öffentliche Bücherei) wird durch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer betreut und ihre Finanzierung erfolgt durch die Jahresbeiträge der Leserinnen und Leser und durch Zuschüsse des Bistums.

Diese Zuschüsse sind an Vorgaben gebunden. Eine dieser Vorgaben können wir, so wie es aussieht, bald nicht mehr erfüllen, da sie geknüpft ist an die Anzahl der Medien, die im Laufe eines Jahres von den aktiven Leserinnen und Lesern entliehen werden. Womit wir beim eigentlichen Problem sind:

In den letzten Jahren ist die Anzahl der aktiven Leserinnen und Leser gesunken – von 302 im Jahr 2019 auf aktuell 177, was wir doch als dramatisch ansehen, denn:

Weniger Leserinnen und Leser entleihen weniger Medien, so dass die Zuschüsse des Bistums von Jahr zu Jahr sinken. Weniger Leserinnen und Leser bedeuten geringere Einnahmen aus Jahresbeiträgen.

Beides führt dazu, dass wir demnächst nicht mehr in der Lage sein werden, unserer Leserschaft stets aktuelle Medien anbieten zu können, einfach weil wir sie nicht mehr kaufen können. Unsere Befürchtung geht dahin, dass dann auch die Anzahl der aktiven Leserinnen und Leser weiter sinken wird, womit sich die Katze in den Schwanz beißt. Die letztendliche Konsequenz wäre die Schließung der Bücherei! Wir haben während der Pandemie den Ausleihbetrieb so gut es ging aufrechterhalten und nun schon seit einiger Zeit wieder uneingeschränkte Öffnungszeiten. Informationen darüber gibt es über den Aushang an der Bücherei oder online unter www.bibkat.de/forstwald .

Die Mitgliedsbeiträge sind wirklich moderat: pro Kalenderjahr zahlen momentan 
Familien 20,00 €,
Erwachsene 15 € 
und Kinder / Jugendliche 5€.

Kommen Sie doch einfach mal (wieder) vorbei und bringen Sie uns auch in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis ins Gespräch.
Sollte der Besuch vor Ort nicht zum persönlichen Tagesablauf passen, dann gibt es nach vorangegangener Anmeldung (persönlich vor Ort) für jede Leserin und jeden Leser die Möglichkeit der online-Ausleihe von Büchern, Zeitschriften und Hörbüchern. Dies hilft ebenfalls der Bücherei und ist im Jahresbeitrag enthalten. 

Mit der BibKat App können Sie vom Smartphone aus direkt auf den Onlinekatalog zugreifen und stöbern, vormerken, verlängern und alle aktuellen Infos rund um die Bücherei abrufen.

Die App ist für iOS und Android verfügbar, im jeweiligen Store über den Suchbegriff „BibKat“ einfach zu finden und kann kostenlos genutzt werden 

Herbst und Winter sind Lesezeit! Nutzen Sie bitte das Angebot an Ihrem Wohnort, in Ihrem Stadtteil und helfen Sie mit, ein besonderes Kleinod zu fördern und zu erhalten, denn ansonsten gilt sehr bald…

Forstwald liest nicht mehr!!!!

Öffnungszeiten
Di 15.30 bis 18.00 Uhr
Fr 10.00 bis 12.30 Uhr
So 10.00 bis 12.30 Uhr

Der Vorsitzende des BV Forstwald stellt sich vor

Hallo, liebe Forstwalderinnen und Forstwalder,

Als neuer Vorsitzender des Bürgervereins Forstwald möchte ich mich Ihnen kurz vorstellen und meine Ziele in meinem neuen Amt schildern.

Mein Name ist Rudolf Weißert, für Freunde und Bekannte kurz Rolf. Vor 66 Jahren wurde ich in Krefeld gebohren und seit 1960 lebe ich im Forstwald. Vielen von Ihnen bin ich als der Bäckermeister von der Hückelsmaystrasse bekannt.
Dort sorgt meine Familie jetzt schon in der dritten Generation für die Versorgung der Forstwalder mit frischen Backwaren.
Fast alle wichtigen Stationen meines Lebens fanden hier im Forstwald statt. Schule, Kommunion, Ausbildung,Hochzeit mit meiner Ehefrau Marlies,Taufe unserer bei Kinder Christina und Christian, Feste und Jubiläen. Wir sind mit Herz und Seele Forstwalder.
Darum liegen mir auch die Aktivitäten des Bürgervereins sehr am Herzen. Ob es nun Aufgaben in Verbindung mit der Schule, dem Kindergarten, den Kirchen, den Sportvereinen oder anderen Einrichtungen sind, oder, ob es um Belange der eizelnen Mitbürger geht,wir versuchen zu helfen.

Nun werde ich mich in meinem neuen Amt als Vorsitzender des Bürgervereins Forstwald zusammen mit meinen Vorstandskolleginnen und Kollegen nach besten Kräften für unsere gemeinsamen Belange hier im Forstwald einsetzen.

Es gibt viel zu tun.

Packen wir’s an.

Ihr Rudolf Weißert

St.Martinszug in Forstwald 2019 – Rückmeldung

Hier einmal spontan eine sehr positive Rückmeldung zum St. Martinszug 2019, über die sich der BV Forstwald mit den Helfern und Unterstützer des Zuges sehr gefreut hat (der vollständige Name des Absenders ist uns bekannt):

Vielen Dank dafür

Von: N.F.
Betreff: St. Martinszug

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sowie mir bekannt ist, sind sie die Organisatoren des Zuges. Ich möchte diese Gelegenheit nutzen um Ihnen und den ganzen Helfern und Unterstützern zu Danken. Für meine Tochter war es dieses Jahr das erste Mal und ich bin sehr dankbar für Ihren Einsatz, diese Tradition weiterleben zu lassen.

Herzlichen Dank verbunden mit vielen Grüßen

N.F.

Aufforstung des Kasernengeländes ist ein Dauerthema

Bild Carola Puvogel

Seit vielen Jahren ist die Aufforstung des Kasernengeländes im Forstwald Thema. Passiert ist bisher nichts. Ein Bürgerverein setzt sich dafür ein, dass der historische Grünzug wieder geschlossen wird.

Schon 17 Jahre ist es her, dass das Regiment der Britischen Rheinarmee die Kaserne am Stockweg aufgegeben hat. Fast ebenso lange setzen sich Günther Porst und seine Mitstreiter vom Bürgerverein Forstwald dafür ein, dass das Gelände aufgeforstet und so der historische Grünzug wieder geschlossen wird. Bisher erfolglos. Die 16 Hektar Land mitten im Wald, die die Briten gerodet haben und die zur Hälfte bebaut und asphaltiert sind, sind sich seit 2002 selbst überlassen.
Zehn Hektar liegen auf Krefelder Stadtgebiet, sechs Hektar gehören zu Tönisvorst. Während die Stadt Tönisvorst keine Pläne für das Grundstück hat, hatte die Tönisvorster SPD sich im vorigen Jahr für eine Aufforstung ausgesprochen, fand dafür aber keine Mehrheit. Anders sieht es auf Seiten der Krefelder Politik aus. Rat und Stadt haben im vorigen Jahr beschlossen, das Kasernengelände zu bebauen. Zunächst war von 165 Wohneinheiten die Rede, später von 60. „Es ist aber so“, erklärt Günther Porst, „dass die Städte zwar die Planungshoheit haben, das Gelände aber der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, der BIMA, gehört.“ Und die habe Krefeld einen Kaufpreis genannt, der völlig unerschwinglich sei, weshalb die Baupläne auf Eis gelegt worden seien.