Kategorie: Internet / Telefon / TV / Funk

Informationen zu den Themen DSL / Internet / UMTS etc.

Der Ausbau des Glasfasernetzes verzögert sich

Viele haben sich sicherlich schon gewundert, wie der aktuelle Stand zum Glasfaserausbau im Forstwald ist. Laut Ankündigung per E-Mail vom 20.6.22 sollte der Ausbau in den Ferien starten. Nach Rücksprache mit der Baufirma, die hier vor Ort die Arbeiten durchführen wird, haben wir die Information bekommen, dass die ersten Tiefbauarbeiten frühestens am 3.10.22 starten werden. In diesem ersten Schritt werden die Hauptkabel in den Hauptstraßen verlegt. Danach werden dann weitere Kabel zu Unterverteilern und dann schlussendlich in die jeweiligen Häuser verlegt.

Forstwalder treffen Nachbarn online

In Forstwald haben sich mehr als 200 Bürger über das Online-Nachbarschaftsportal namens Nextdoor vernetzt, Tendenz steigend. Der entscheidende Unterschied zu Facebook: Eine anonyme Anmeldung ist nicht möglich.

Rund 200 Forstwalder Bürger haben sich über das neue Online-Nachbarschaftsportal Nextdoor vernetzt, Tendenz steigend. Die Initiatoren Markus Kleiner und Holger Quick, die mit großem Engagement um neue Mitglieder werben, bezeichnen Nextdoor als „Buschtrommel des Stadtteils“.

Das Prinzip ist einfach: Nachbarn werden von Nachbarn entweder per Mail oder mit der klassischen Postkarte, die über die Plattform kostenlos verschickt werden kann, eingeladen, sich anzumelden. Um sicherzustellen, dass wirklich nur Anwohner einer Nachbarschaft beitreten, müssen sie sich verifizieren: Ihnen wird von dem Unternehmen eine Postkarte mit einem Code zugeschickt. „So stellen wir sicher, dass es keine Fake-Profile gibt“, erklärt Juliane Leupold, Kommunikationsleitung von Nextdoor. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Berlin, Leupold ist aber regelmäßig in NRW unterwegs, um Termine mit Multiplikatoren vor Ort wahrzunehmen. Nextdoor liegt mit seinem Angebot im Trend und steht in Konkurrenz mit mehreren Unternehmen, die Nachbarschaften in Deutschland vernetzen wollen: Im selben Markt und mit ähnlichem Konzept sind beispielsweise auch „nebenan.de“, „wirvonhier.de“, „nachbarschaft.net“ oder „allenachbarn.de“ unterwegs.

Einmal angemeldet, können Nextdoor-Mitglieder mit anderen Usern aus der unmittelbaren Nachbarschaft Nachrichten austauschen. Und das ist der große Unterschied zum Beispiel zu Facebook: Bei Nextdoor gibt es nur Profile mit Klarnamen und Adresse. „Weil die Plattform nicht anonym ist, hält das, anders als in anderen Portalen, den Content sehr sauber, wir müssen kaum eingreifen“, sagt Leupold. Und: Niemand, der nicht auch vor Ort wohnt, hat Einsicht in den Nachbarschafts-Chat. „So kann man zum Beispiel auch posten ‚Wer kann während meines Urlaubs die Katze betreuen?‘, ohne dass die Gefahr besteht, dass irgendjemand von irgendwo das mitlesen kann“, erklärt Leupold. 

In Forstwald nutzt Markus Kleiner das Portal zum Beispiel dazu, um auf den von ihm organisierten Bürgertreff im Jugendzentrum hinzuweisen. „Das ist der Idealfall: Wenn Menschen, die online vernetzt sind, sich auch persönlich kennenlernen“, sagt Leupold. „Es könnte sich mehr tun im Forstwald, deswegen habe ich den Bürgertreff ins Leben gerufen – und deswegen versuche ich auch, die Bürger über Nextdoor in Kontakt zu bringen“, erklärt Kleiner seine Motivation. Er hat schon hunderte Einladungen verschickt, viele davon wurden angenommen. „Das funktioniert ganz gut, weil ich schon immer in Forstwald lebe und viele Leute mich über mein Engagement bei den Pfadfindern kennen.“

Holger Quick, der in Forstwald der erste Nextdoor-Nutzer war, berichtet, dass er nach einer Anfrage im Portal seine Stehtische verliehen hat. „So lernt man tatsächlich mal andere Leute aus dem Stadtteil kennen“, sagt er. Es seien auch schon Zierfische vermittelt worden, Hobbygärtner hätten einen Teil ihrer Ernte über die Plattform verschenkt. „Gut finde ich, dass man die Nachbarn zum Beispiel warnen kann, wenn etwas passiert ist, eingebrochen wurde, oder so“, sagt Kleiner. Er sieht viel Potenzial in der Online-Plattform und hofft, dass die Forstwalder sie gut annehmen und intensiv nutzen. Über die Plattform kann auch zu Veranstaltungen eigenladen werden, können Fundsachen gemeldet oder Dinge zum Verkauf oder Verschenken angeboten werden.

Juliane Leupold berichtet, dass in anderen Kommunen überalterte Bürgervereine über das Nachbarschaftsforum neue Mitglieder gewonnen hätten und so Nachfolgeregelungen finden konnten. In Deutschland gibt es inzwischen rund 1500 Nextdoor-Nachbarschaften, Nordrhein-Westfalen wächst am schnellsten. Zum Vergleich: In London ist über 95 Prozent des Stadtgebiets über Nextdoor vernetzt. In Krefeld gibt 20 Nachbarschaften, sieben davon in der Pilotphase, die zweitgrößte nach Forstwald ist Dießem/Lehmheide mit rund 70 Mitgliedern.

Quelle: Rheinische Post vom 07.12.2017 / C.Puvogel

Internetausbau in Krefeld

DSL_Karte_KEine Anfrage der Arbeitsgemeinschaft Krefelder Bürgervereine (AKB) zum schnellen Internetausbau in Krefeld an die unabhängige Bundesnetzagentur wurde nun aufgrund zweimaliger Nachfragen durch den AKB-Vorstand zwischenzeitlich von der Bundesnetzagentur beantwortet.

Fazit: Nach derzeit geltendem Recht existiert kein Anschlußzwang für DSL-Anschlüsse mit mindestens 6 Mbit/s Übertragungsgeschwindigkeit. Weitere Einzelheiten, auch zum Netzausbau, entnehmen Sie bitte der Antwort in der Anlage.

Text: D.Nelsen

Breitbandausbau in Krefeld: Schnelles Internet für alle / Forstwald!

InternetIn manchen Gebieten der Stadt gleicht die vielbeschworene Datenautobahn noch einem Trampelpfad. Insbesondere im Krefelder Westen stöhnen viele Bürger über die Langsamkeit ihres Internetanschlusses. Alternativen zum regulären DSL-Anschluss, wie etwa ein Kabelanschluss des Anbieters Unitymedia mit rasanten Datengeschwindigkeiten, gibt es längst nicht überall in der Stadt.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Artikel der Westdeutschen Zeitung vom 09.04.2014 : Breitbandausbau in Krefeld: Schnelles Internet für alle
 und dem Artikel der Rheinischen Post vom 10.04.2014: Ganz Krefeld bekommt schnelles Internet.

DSL im Forstwald: Anschluss über W-DSL!

W-DSL: Eine Alternative zu DSL

Der Artikel zur DSL – Internet Versorgung im Forstwald hat viele unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen, u.a. auch Hinweise zu der angesprochenen
LTE -Technik und zur möglichen Versorgung einer Internetverbindung mit einem Anschluss  über W-DSL.
– Weiteres dazu unter „Info“ –

Vielen Dank für die Rückmeldungen und Hinweise.

Neben den bisherigen Hinweisen über die bestehenden Möglichkeiten, gehört auch die sachliche Information über eine alternative technische Anbindung des Internets über die W-DSL Technik und einen entsprechenden regionalen Anbieter.

Die in einem der Kommentare angesprochene Versorgung des Internets über einen W-DSL Anschluss ist und war über das Angebot der Firma Airnode möglich und wird bereits von einigen Haushalten im Forstwald nördlich der Bahnlinie bis in das Tönisvorster Gebiet hinaus im Bereich Laschenhütte erfolgreich und störungsfrei genutzt. Die in der Vergangenheit entstandenen Differenzen konnte ich in einem Gespräch mit dem Inhaber der Firma Airnode – Stefan Kienhöfer – ausräumen. Für das gute und offene Gespräche möchte ich mich nochmals – auch im Namen des Bürgervereins Forstwald – bedanken.

Die Firma Airnode ist eine Unternehmung der Telekommunikation Stefan Kienhöfer und bietet als regionaler Anbieter mit Sitz in Krefeld neben Aufbau  und Betrieb lokaler Telekommunikationsnetze für Telefonie und Internet die Möglichkeit eines Interzugangs über W-DSL an.

Interessierte Haushalte können sich an die Firma Airnode wenden:

Fa. Airnode – Telefon: (02151)3255922
Fax: (02151)3276614 oder
über das Internet: http://www.tsk-airnode.de/tiki/tiki-index.php

Ab sofort steht die Fa. Airnode auf  Nachfrage für eine technische Überprüfung eines möglichen Anschlusses des jeweiligen Haushaltes für eine W-DSL Leitung bis zu 6 Mbit vor Ort zur Verfügung.

Info:

Klassische Versorgung bei DSL (Auszug v. Artikel „DSL – Internet im Forstwald“)

Südlich der Bahnlinie war und ist nach den Investitionen der Telekom Ende 2008 und dem Aufbau neuer Verteilerkästen und Leitungen DSL 6000 möglich.
Nördlich der Bahn im Bereich um und entlang des Hochbendweges soll zurzeit DSL mit 2000 MB möglich sein, wobei die tatsächlichen Geschwindigkeiten unter Last wohl deutlich darunter liegen; der Grund liegt in einem noch nicht realisierten Anschluss an eine Verteilerstation mit einer höheren Netzleistung.

Ausbau und Angebot über LTE

LTE (Long-Term-Evolution) ist ein neuer Mobilfunkstandard und UMTS -Nachfolger, der mit bis zu 300 Megabit pro Sekunde deutlich höhere Downloadraten erreichen kann. Das Grundschema von UMTS wird bei LTE beibehalten (Quelle:Wikipedia).
Nach Recherchen über das Internetportal der Anbieter Telekom und Vodafone ist eine Versorgung über LTE im Forstwald zurzeit flächendeckend nicht möglich; bitte über die entsprechenden Internetseiten die Verfügbarkeit anhand der Adresse / Telefonnummer prüfen.

W-DSL

Über ein außen am Gebäude angebrachtes Funkmodem (wetterfeste Antenne) wird eine Verbindung zu einem Wireless – DSL Funknetz  eines Anbieters hergestellt. Es stellt einen vollwertigen DSL-Anschluss mit allen Merkmalen eines kabelgebundenen DSL Anschlusses dar; VoIP (Internettelefonie) ist ebenfalls möglich.
Text: Dieter Nelsen